Arbeit mit strafgefährdeten Jugendlichen in Deutschland und Russland

Als Fortsetzung des Projektes „Strafrechtsreform in Deutschland und Russland“  haben die Urban-Social gGmbH, Illig inPankow – Internationaler Bildungsaustausch“ und das Institut für Internationale sozial-humanitäre Beziehungen Moskau vom 23.10. bis 30.10.2011 zusammen mit zehn Sozialpädagogen aus Moskau das Hospitationsprogramm „Arbeit mit strafgefährdeten Jugendlichen in Deutschland und Russland durchgeführt. Ziel Seminars war es, die Fachleute aus Moskau mit Methoden und Konzepten der Kriminalitätsprävention im Jugendbereich in Deutschland vertraut zu machen und hierüber in  einen Erfahrungsaustausch mit den russischen Experten zu einzutreten.

Das Grundprinzip „Erziehung vor Strafe“ und „Prophylaxe vor Abschreckung“ – so wie es in den bundesdeutschen Bundesländern anerkannt und von allen Ebenen, beginnend mit dem Gesetzgeber, über die Jugendämter und die Jugendhilfe, die Polizei, die Schule bis hin zum Strafvollzug und der Gerichtshilfe für Jugendliche zumeist praktiziert wird, war den russischen Fachkräften vertraut. Trotzdem ergab sich Diskussionsbedarf: Finanzierung und Erfolgsmessung und hohe Rückfallquoten im Jugendstrafvollzug.

Unserer besonderer  Dank gilt neben all den anderen Referenten und Fachleuten, die in Berlin Einblick in ihre Arbeit gegeben haben, vor allem dem 1. Bürgermeister der Stadt Flensburg, Herrn Barckmann. Einen herzlichen dank richten wir an den Finanzier der Maßnahme, den „Kinder- und Jugendplan“ in Deutschland.

Hier lesen Sie den Bericht: BERICHT _ Deutsch.

Und hier erhalten Sie einen visuellen Eindruck von dem Seminar:

              

 

 

 

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